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Spacer Freunde des Theaters warnen vor Kürzungen | 12.06.2010

Zur jährlichen Mitgliederversammlung hatte der Verein Theater- und Konzertfreunde Dortmund e.V." ins Opernfoyer geladen. Seit über 40 Jahren unterstützt der Verein das städtische Kulturleben. Und das nicht nur in ideeller, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Im vergangen Jahr spendete er rund 82 000 Euro an das Theater und das Konzerthaus.

Zur jährlichen Mitgliederversammlung hatte der Verein "Theater und Konzertfreunde Dortmund e.V." ins Opernfoyer geladen. Seit über 40 Jahren unterstützt der Verein das städtische Kulturleben. Und das nicht nur in ideeller, sondern auch in finanzieller Hinsicht. Im vergangenen ]ahr spendete er rund 82 000 Euro an das Theater und das Konzerthaus.
Neue Konzepte zur Gewinnung neuer Mitglieder wurden präsentiert: In Planung ist das Angebot einer Kinderbetreuung, um so den Eltern unter den ,,Theater- und Konzertfreunden" den Besuch einer Vorstellung zeitlich ermöglichen zu können. Aller Voraussicht nach wird dies jedoch nur im Rahmen einer finanziell höher angelegten Mitgliedschaft möglich sein.

Kinderbetreuung für Theatervergnügen

Neben diesem Schwerpunkt bot die Versammlung auch Ausblick auf das Programm im kommenden Jahr. Neben einem großen Galakonzert am 6.Februar im Konzerthaus Dortmund sowie einem Adventskonzert am 5. Dezember in der Immanuelkirche in Marten sind zudem die traditionellen Einführungsmatineen zu allen Premieren im Musiktheater geplant. Auch mehrere Opern- und Konzertreisen veranstaltet der Verein im neuen |ahr, unter anderem nach Barcelona, verbunden mit einem Besuch des Teatre del Liceu.
Im Rahmen der Programmvorstellung kamen auch die geplanten Sparmaßnahmen im städtischen Kulturbetrieb zur Sprache. ,,Es besteht die Gefahr, dass die Kulturlandschaft ärmer wird", warnte der Vereinsvorsitzende Prof. Dr. Michael Hoffmann.
Gegen Ende des Abends wurde es dann noch musikalisch. Sopranistin ]ulia Amos, Klarinettistin Frauke Hansen und Michael Hönes am Klavier präsentierten Stücke von Schumann und Schubert.

Westfälische Rundschau vom 12. Juni 2010

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